Externe Festplatte: Worauf es wirklich ankommt
Juni 8, 2010Das Hauptkriterium für eine externe Festplatte ist ein großes Fassungsvermögen zu einem möglichst geringen Preis. Aber eine große Speicherkapazität nützt einem nur wenig, wenn die Daten nur zögerlich von der Festplatte gelesen werden können.
Es kommt nicht allein auf Speicherkapazität und Preis an
Eine externe Festplatte sollte deswegen kurze Zugriffszeiten sowie hohen Datentransferraten aufweisen. Erst dann ist es ein richtig gutes und effizientes externes Speichermedium. Die Zugriffszeit (in der Fachsprache die englische „access time“) setzt sich zusammen aus der Suchzeit, der Kopfwechselzeit sowie der Rotations-Latenzzeit. Salopp gesagt impliziert die Zugriffszeit diejenige Zeitspanne, die benötigt wird, um die Daten von der Festplatte zu lesen oder um Daten auf der Festplatte zu speichern. Sie ist je nach Art des angesprochenen Speichers äußerst unterschiedlich und liegt bei Arbeitsspeichern zwischen einigen wenigen Nanosekunden bis hin zu 100 ns oder auch mehr. Die Zugriffszeiten bei externen Festplatten hingegen kann zwischen einigen Millisekunden und vielen Sekunden liegen, je nach Organisation des Speicherzugriffs und der Art des Speichersystems. Die Hersteller geben die Zeit in Millisekunden (ms) an. Je kleiner der Wert, umso besser ist das Laufwerk. Sehr gute Festplatten auf dem Markt erreichen diesbezüglich Werte zwischen 8 und 9 ms.
Relevante Daten für den Kauf einer externen Festplatte:
Neben der Zugriffszeit und den möglichst hohen Transferraten, die in Megabyte pro Sekunde angegeben werden, sind für die Kaufentscheidung eine mögliche Wärmeentwicklung (oder Kühlung), die Lautstärke sowie des Format (ob für den mobilen Gebrauch oder für Zuhause) die ausschlaggebenden Faktoren.
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