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Temporäre Storage- und Backup-Systeme

Die richtige Kamera – Spiegelreflex oder Kompakt?

Mai 21, 2009

Zieht man durch urbane Zentren moderner Großstädte, flaniert auf den belebten Meilen entlang oder verfolgt das Treiben in denen als Künstlerviertel titulierten hippen Stadtteilen, stechen einem an vielen Orten junge Fotografen, ob Profi oder Laie, ins Auge: Mit dem Visier auf ausgefallene Motive gerichtet, bewegen sie sich auf der Suche nach stylishen Menschen, graffiti-verzierten Wänden oder blühender Frühlingsnatur durch die Straßen der Metropolen.

Auch für große Reisen spielt es eine immer gewichtigere Rolle, die perfekte Kamera im Schlepptau zu haben – um außergewöhnliche Landschaften, menschliche Lebensfreude oder besondere Skulpturen optimal einfangen zu können. Unbeschwertes Reisen ist bei vielen auch gekoppelt an einen ungebändigten Dokumentationswillen: Die vor die Linse geholten Motive sollen später – zurück in heimischen Gefilden – Erinnerungen an paradiesisch anmutende Momente erinnern, die Zuhausegebliebenen erfreuen oder sie vor Neid platzen lassen.

Daher zählt die fundierte Überlegung, welche Kamera mit in den Reiserucksack gepackt werden soll, als besonders wichtig. Verschiedene Faktoren spielen in die Entscheidung mit ein: Reicht eine normale Digitalkamera, nehme ich eine Kompakt-Kamera mit oder investiere ich sogar in eine digitale Spiegelreflexkamera? Bin ich bereit, eine vergleichsweise hohe Geldsumme in die Hand zu nehmen und in eine Spiegelreflexkamera zu stecken? Wie viel Zeit will ich der Einarbeitung widmen, wie wichtig sind mir die zahlreichen Funktionen der Spiegelreflexkamera? Soll die Kamera eher platzsparend in einer kleinen Seitentasche verpackt werden oder will ich ständig eine große Tasche mit mir herumschleppen, die dann auch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit verlangt?

Speziell dem Punkt der Sicherheit, sollte in Entwicklungsländern, die eine sehr große Armut zu verzeichnen haben und die auch politisch auf oft wenig stabilen Beinen stehen, besondere Beachtung geschenkt werden: Wer mit einer pompösen Spiegelreflexkamera aufkreuzt, wird gerne und oft ins Visier von Banden genommen, mit einfachen, aber ausgeklügelten und effektiven Tricks übers Ohr gehauen. Handelt es sich dabei um eine Spiegelreflexkamera, für deren Kauf lange Geld zur Seite gelegt wurde, kann so ein Verlust stark aufs Reisegemüt schlagen – und die Freude an der Weiterreise trüben.
In einem vom Vergleichsportal „PC Welt“ durchgeführten Test, schnitt die Canon EOS 400 D am besten ab. Beurteilt wurden aber ausschließlich Spiegelreflexkameras bis zu einen Preis von 600 Euro, teurere Modelle wurden nicht bewertet.

Der Testsieger glänzte vor allem mit tollen Bildern, durch ein sehr einfaches Handling und durch sein Gewicht. Denn die Canon EOS 400 D zählt zu den leichteren Kameras. Als zusätzlicher Pluspunkt preist das Portal die Software, die Staubkörner auf dem CMOS-Chip nachträglich entfernen kann.

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